anwesend:


H. DAVID/OWS

A.WEBER/PSD

D.KOWARIK/ISD

S.SEMOTAN/Jugend am Werk

E.WEGRICHT/BÖP

D.BECK/W.G

K.STASTKA/OWS

C.STEIN/Kriseninterventionszentrum

K.KELLNER/SOS-Kinderdorf

A.BAUER/FSW-FBA

K.DANTENDORFER/Pro Mente

E.WEISSMAYER/Caritas, SP2

I.BURDICH/HPE Wien

G.PSOTA/PSD Wien - LEITUNG

M.KINK/Sonderpädagogisches Zentrum Wien 2 - PROTOKOLL

B.LENHARD-BACKHAUS/Intakt Therapie

M.PLEISCHL/ÖAGG

B.LOIDOLT/BIKU-Treff

E.DIETRICH/BIKU-Treff

W.SPERL/WIENWORK

K.RUSSO/Frauen beraten Frauen

S.BAUER/FSW, Behindertenhilfe

T.SCHMALHOFER/Dachverband Wr. Sozialeinrichtungen

M.FELTEN/Pro Mente

R.BACHMANN/OWS

Protokoll der 4. Sitzung der „Psychosozialen Plattform“, 17.2.2011/Michl´s


  • “Antistigmakampagne” (Arbeitstitel)

  • Mängel an Verständnis, Ressourcen, Aufteilung

  • illusionär, dass sie rasch wirkt

  • muss konzipiert sein, braucht Zeit

  • von der Integration zur Inklusion

  • viele gemeinsame Nenner in dieser Gruppe

  • Platzierung in einer weiteren bestimmten Gruppe

  • Bewusstsein schaffen für „die Leute draußen“

  • Erwartungen, Hoffnungen, Befürchtungen sammeln

  • Geduld für einen langen Prozess, dauert Jahre bis es wirkt

  • Ressourcen sind an Diagnosen gebunden, ein Stück Entkoppelung möglich?


  • Öffentlichkeitsarbeit


  • akkordierte Form

  • Maßnahmen, Events, die entstigmatisierend wirken

  • Worte wie „Stigma, Kampagne, Anti „ vermeiden, besser: Integrationskonzept für Randbereiche der Gesellschaft, die jene Erwartungen die verlangt werden, nicht erfüllen können (nicht nur psychisch Kranke)

  • Angst vor psychisch Kranken (gibt es in diesem Wortsinn nicht) vorhanden, Schlüssel: Angst nehmen

  • Psychiatrie ist innerhalb der Medizin unterrepräsentiert

  • funktionierende Beispiele: Themen wie „Aids, Autismus“

  • PR Profis nach Gesamtsicht fragen, Erklärung bzw. Darstellung des Sozialbereichs als inklusiver Gedanke

  • zugkräftige Idee wird gebraucht, wie das Plakat: I haß Kolaric, du haßt Kolaric, warum sagens zu dir Tschusch?

  • Medienleute als Zielgruppe überlegen, schaffen in ihren Medien die Botschaften, Bilder

  • Botschaften transportieren

  • 28% wurden in den letzten 12 Monaten diagnostiziert = die Diagnose ist über einen Zeitraum erfüllt, laut Statistik von Hans Ulrich Wittchen, 28 % bedeutet: Jeder kennt einen Betroffenen – Medienprofis brauchen Zahlen

  • Jeder hat in seinem Leben Bedarf an Unterstützung (körperliche, psychische Erkrankungen), jeder hat in seinem Leben Krisen – wir bestehen aus „Hülle UND Fülle“

  • Frühpension aus Krankheitsgründen (1. Grund: psy. Erkrankungen)

  • große wirtschaftliche Belastung

  • Pensionversicherungsanstalten beginnen aktiv zu werden, stellen Überlegungen an, Beispiel: Kampagnen für Stützapparat wurden gestartet, Rehazentren für psychisch Kranke entstehen

  • „Es kann Jeden treffen“, „Es kann überwunden werden“

  • Psy. Erkrankungen sind häufig behandelbar, verbesserbar, Personen mit psy. Erkrankungen sind integrierbar

  • größte Versorgungsherausforderung der Zukunft wird Borderline

  • größte Gruppe: Depression, Angst

  • Diversität

  • herausheben der Vielfältigkeit der Gesellschaft als Bereicherung

  • aktuelleres Wort statt Diversität ist Inklusion (nicht Integration einer Subgruppe)

  • derzeit sind wir Lichtjahre davon entfernt

  • Ansprechpartner suchen

  • Vorurteile abbauen, z. B. bei praktischen Ärzten

  • nicht das Andere betonen, sondern das Gemeinsame hervorheben

  • strategische Überlegung: betont man das Gemeinsame oder das Anderssein? = Double bind Situation

  • Betroffene anhören, wann erlebt sich jemand als stigmatisiert, persönliche Sichtweise einfließen lassen

  • Psychosoziale Plattform

  • Plattform bildet sich aus Personen mit Know how, Kontakten

  • Was ist die Aufgabe dieser Gruppe?

  • Die Gruppe will das Projekt, woher bekommt sie das Geld? = Aufgabe von S. Ramskogler

  • Idee der Plattform ist super, Gründe müssen da sein um weiterhin zu den Treffen zu kommen

  • Sinn der Plattform ist eine Aktion, die Wien oder Österreich klarer macht, dass der psychosoziale Bereich ein wichtiger ist = als gemeinsames Ziel der Plattform

  • kann nicht nebenbei in der Freizeit designt werden, Profis werden gebraucht

  • Ziel: Initiative, die Nachhaltigkeit hat, braucht Zeit, professionelle Begleitung, PR, kostet Geld

  • 1. Schritt: Rückmeldung an S. Ramskogler, dass jetzt Andere gewonnen werden müssen, die Teilnehmer der Plattform wurden bereits für die Initiative gewonnen

  • Arbeitsgruppen bilden, verankern Punkte, die ihnen wichtig sind

  • Argumente um Initiative zu „rechtfertigen“: Rehazentren für psy. Erkrankungen wachsen, Frühpensionierungen nehmen zu = zeigt Größenordnung, laut Medienprofis ist eine psychische Erkrankung nach Kriminalität der 2. Ausschlussgrund aus der Gesellschaft

  • Vorstellungen: Vorbereitungszeit und Entwicklung dauern ca. 1 Jahr

  • Richtung ist jetzt klar, aber wie?

  • Botschaften müssen kommen, für alle der Gruppe günstige Botschaften