Presseaussendung 28. Juni 2011

Rechnungsabschluss 2010 - SP-Ramskogler: "Unsere Sozialpolitik

Datum/Zeit:  28.06 11:36

OTS147 5 II 0302 DS10003                                  28.Jun 11

Kommunales/SPÖ/Wien-Klub/Gemeinderat/Rechnungsabschluss/Soziales

Rechnungsabschluss 2010 - SP-Ramskogler: "Unsere Sozialpolitik
basiert auf Expertise und Werten" =

  Wien (OTS/SPW-K) - "Eine ganz entscheidende Komponente die unsere
Stadtpolitik prägt, ist die Tatsache, dass wir uns dazu bekennen,
sozial Schwachen jene Hilfe zukommen zu lassen, die sie benötigen",
leitete SP-Gemeinderätin Sonja Ramskogler ihren Debattenbeitrag zur
Geschäftsgruppe Gesundheit und Soziales beim Rechnungsabschluss 2010
ein. "Für diese Unterstützung investierte die Stadt 1 Milliarde Euro
für Soziales."

  Für jene Menschen die arbeiten und dennoch nicht genug zum Leben
haben, führte Ramskogler die bedarfsorientierte Mindestsicherung ins
Treffen. Eine entscheidende Rolle nehme dabei der Fonds Soziales Wien
(FSW) ein. "1.600 Personen werden durch Berufsqualifizierung und
Berufsintegration gefördert. 64.000 Personen sind Menschen, die vom
FSW für Pflege- und Betreuungsbedarf unterstützt werden. Insgesamt
fließen 64 Prozent der Leistungen in Hilfeleistungen für ältere
Menschen, darunter auch Angebote wie Essen auf Rädern", betonte die
SP-Gemeinderätin. Große Unterstützung komme wohnungslosen Menschen
zu. So wurden in den vergangenen Monaten eine Reihe von Häusern
eröffnet, in denen wohnungslose Personen eine Bleibe finden können.  

  Dass die die Tätigkeitsfelder der Geschäftsgruppe Gesundheit und
Soziales auch direkt mit den Faktoren Armut und Arbeit
zusammenhängen, sieht die SP-Gemeinderätin vor allem durch die
Tätigkeit der Schuldnerberatung bestätigt. "10.000 Menschen konnten
unterstützt werden, um ihre missliche Lage wieder besser in den Griff
zu bekommen", so Ramskogler.

  Ebenso wertvoll sei die Sucht- und Drogenprävention, die seitens
der Wiener Stadtpolitik forciert wird: "Der Unterschied zu anderen
Parteien ist in dieser Frage, dass unser Standpunkt auf Expertise und
einer klar solidarischen Wertehaltung basiert. Denn gerade bei diesem
Thema braucht es eine professionelle Herangehensweise." Abschließend
betonte sie noch die wichtige Arbeit des Psychosozialen Dienstes -
der über 9.300 Menschen betreut - sowie Reintegra und drückte allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz
ihre Dankbarkeit aus.